In diesem Frühjahr veröffentlicht Jaap Robben in der niederländischen Tageszeitung Trouw eine Reportagereihe über kleine Proteste. In den Medien wird jeden Tag über wütende Bauern und Klimaaktivist:innen berichtet, die sich irgendwo festkleben. Aber wer sind die Leute, die auf die Straße gehen, es mit ihrem Anliegen aber nicht in die Zeitung schaffen? Worüber regen sie sich auf? Was bringt sie dazu, immer wieder mit ihrem Plakat loszuziehen? Jede Woche erscheint ein Artikel in der Samstagsausgabe von Trouw, der durch eine tolle Zeichnung von Gemma Pauwels ergänzt wird.
Hier kann man die Artikel über den Wohnraumprotest von Studierenden in Nimwegen, den tibetanischen Protest vor der chinesischen Botschaft, die Tierschutzaktivist:innen gegen Gänseleberpastete im Restaurant ’t Kalkoentje, und über die marxistischen Leninisten von de Rode Morgen gegen sowohl die russische als auch die NATO-Gewalt in der Ukraine lesen. Darüber hinaus gibt es Artikel über Klimaaktivist:innen vor der Rabobank und die Streikenden beim Farbhersteller PPG in Uithoorn.
Am 1. Juli schließt die Reihe mit meinem letzten Artikel ab, in dem ich auf die Reihe zurückblicke. „Aufhören? Dann war das ganze Demonstrieren für die Katz.“